Freitag, 31. August 2018

To Do or Not to Do ist die grosse Frage

In vielen Unternehmen und auch im Management ist es üblich, To-Do-Listen zu führen. Tatsächliche Fortschritte im eigenen Leben, in der Führung von Unternehmen oder Mitarbeitern bringt aber nur eine Not-To-Do-Liste. Sie öffnet die Augen dafür, in welchen nicht zielführenden Mustern und Strukturen Menschen verharren und schafft Raum für Veränderungen.

Starten Sie ab heute ganz neu durch mit einer persönlichen "Via Negativa" - Ihrer Not-To-Do-Liste. Sie werden bald sehen, wie sich Ihr Leben beruflich und privat verändert, weil Sie bestimmte Dinge nicht (mehr) tun.

Dinge sein lassen - kein ganz neues Konzept

Wissen Sie, was Plato, Michelangelo, Einstein sowie andere auf Ihrem Gebiet sehr erfolgreiche Menschen gemeinsam haben? Sie wissen immer, was sie in Ihrem Bereich sein lassen müssen - sie kennen den jeweiligen "Via Negativa" (der negative Weg). Kein erfolgreicher Mensch verschwendet Zeit und Energie auf Dinge, die ihn erfahrungsgemäß nicht weiterbringen. Wer beruflich erfolgreich ist, beobachtet zum Beispiel seine Vorgesetzten und sein Umfeld genau. Dann entscheidet er sich bewusst gegen bestimmte Verhaltensweisen sowie Führungsprinzipien, weil er deren Sinnlosigkeit und Kontraproduktivität erkannt hat. Auch ich habe mich für diese Methode in meiner langjährigen Zeit im Management stark gemacht. Das hat mich zu einem erfolgreichen, zufriedenen Leben mit viel Freizeit und Lebensfreude geführt. Möchten Sie auch diesen Weg einschlagen? Dann lernen Sie die klassische Not-To-Do Liste für Geschäft und Privatleben kennen. Entwickeln Sie daraus Ihren persönlichen "Via negavtiva". Eine Via negativa ist etwas, mit dem Sie Ihr Leben bereichern, indem Sie etwas lassen. Plus durch Minus bringt es auf den Punkt.

Das Not-To-Do Management für Fortgeschrittene

Typische Not-To-Do-Felder ergeben sich vor allem dort, wo Energie auf etwas Falsches verwendet wird, wo Mitarbeiter durch verkrustete und starre Routinen sowie persönliche Schwächen demotiviert und wo unbewusste Prozesse unkritisch immer weiter geführt werden.

1. Not-to-Do in der unternehmerischen Organisation der Arbeit

Endlose Kick-Off Meetings ohne Resultate.
Routine Meetings ohne konkreten Anlass und ohne Ziele (Montagmorgen-Meeting ist hier der Klassiker).
Verkaufstrainings, die nichts Neues vermitteln.
HR und Controller bestimmen engstirnig über alle betrieblichen Angelegenheiten sowie die übrigen Mitarbeiter.
Gute Mitarbeiter werden ständig mit höheren Zielen und Mehrarbeit quasi bestraft.
Politik zählt im Unternehmen mehr als die Leistung.
Werte werden gepredigt, aber nicht gelebt (Mitarbeiter sollen sparen, das Management schöpft aus dem Vollen!).
Mikromanagement und Kontrollwahn.
Businesspläne, die niemand liest.
Strategie-Vorträge mit 200 Powerpoint-Folien und mehr.

2. Not-To-Do im persönlichen Arbeitsbereich

Die kostbaren Stunden zwischen 5-7 Uhr morgens ungenutzt lassen.
Morgens als erstes E-Mails abrufen und beantworten.
Das Mailprogramm ständig offen und sich Mails akustisch melden lassen.
Angelegenheiten wie E-Mails, Briefe, Dokumente und ähnliches mehrfach in die Hand nehmen, beziehungsweise immer wieder neu bearbeiten.
Fernsehen und Kleinkram erledigen.
Jeden zufälligen, interessanten Blog lesen.
Unklare Aussagen akzeptieren und nicht genau nachfragen.
Auf Pausen, Frühstück oder Mittagessen verzichten.
Im Urlaub arbeiten.
Immer erreichbar sein.
Sich ständig unterbrechen lassen.
Unbewusst Geld ausgeben und aus Langweile shoppen.
Etwas und wollen, aber nichts dafür tun.

Ihnen werden für Ihren persönlichen "Via negativa" noch weitere Not-To-Dos einfallen.

Viel Spass
Mauro Cosetti

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Mauro Cosetti
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